ReferentInnen

Foto von Frau Sackmann

Son­ja Sack­mann

Prof. Ph.D.

Frau Prof. Sackmann ist Gastprofessorin an der School of Economics and Business Administration, University Tartu, Estland. Sie hatte den Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften der Universität der Bundeswehr München, war im Vorstand des Instituts Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen sowie des Forschungszentrums für Strategie, Führung, Unternehmenskultur und Personalmanagement und Dekanin ihrer Fakultät.
Zudem war sie Gastprofessorin an der Universität in St. Gallen, der Graduate School of Management UCLA, USA und der Universität Konstanz im Bereich Management und lehrte an der Wirtschaftsuniversität Wien, Jiao-Tong Universität Shanghai und EBS European Business School sowie der RWTH Aachen.
Frau Sackmann erhielt ihren Ph.D. in Management von der Graduate School of Management, UCLA, an der sie mehrere Jahre lehre und forschte, und ihr Diplom in Psychologie von der Universität Heidelberg nach zusätzlichen Studien in Marburg, Los Angeles und New York, u.a. in Umweltpsychologie. Sie war Entwicklungs- und Projektleiterin sowie Managing Partnerin am MZSG Managementzentrum St.Gallen (heute Malik MZSG).
Ihre Arbeitsschwerpunkte in Forschung, Lehre, Management/Executive Development und Beratung liegen in den Bereichen Führung, Unternehmenskultur, Change-Management, Organisationsentwicklung und Interkulturelles Management. Zu diesen Themenbereichen hat Frau Prof. Sackmann mehrere Bücher und zahlreiche Artikel veröffentlicht und war/ist wissenschaftliches Mitglied mehrerer Beiräte.

Uta Remp-Was­ser­mayr

Dipl. Ing.

Uta Remp-Wassermayr (Dipl. Ing.) arbeitet als Amtssachverständige im Bereich Anlagentechnik.
Nach einer vertiefenden schulischen Ausbildung in der chemischen Betriebstechnik absolvierte die gebürtige Oberösterreicherin an der Montanuniversität Leoben das Studium der Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes.
Anschließend sammelte sie mehrere Jahre Berufserfahrung im Bereich der Arbeitssicherheit in der chemischen Industrie in einem Seveso-Betrieb, wo sie auch für das Behördenmanagement verantwortlich war. In dieser Zeit ließ sie sich auch zur Sicherheitsfachkraft ausbilden. Ihre weitere berufliche Laufbahn führte Uta Remp-Wassermayr zum Arbeitsinspektorat, wo technischer Arbeitnehmerschutz und der damit verbundene Vollzug zu ihren Aufgaben zählten. Außerdem war sie auch für das Zentralarbeitsinspektorat in der Abteilung technischer Arbeitnehmerschutz tätig.
Während ihrer Zeit im Arbeitsinspektorat wirkte sie bei EU-Projekten u.a. mit der EU-OSHA mit und nahm an Weiterbildungen der ECHA und der Chemikalieninspektion teil. Überdies bringt sie Erfahrung als Vortragende in den Bereichen Explosionsschutz, Arbeitnehmerschutz allgemein, Arbeitsstoffe und Chemikalienrecht mit.

Kat­rin Art­ha­ber

Dipl. Ing.

Katrin Arthaber (Dipl. Ing.) absolvierte das Studium der Verfahrenstechnik in Österreich und Frankreich, konkret an der Montanuniverisät Leoben, der TU-Wien, der École des Mines de Saint-Étienne sowie der École nationale supérieure des techniques avancées Paris. Zusätzlich schloss sie den Universitätslehrgang für interdisziplinäre Kommunikation ab.
Nach zahlreichen Tätigkeiten in der Industrie mit Schwerpunkt Abwasserreinigung sowie am österreichischen Normungsinstitut ist sie seit 2005 im Bundesdienst. Dort war sie zuerst für die Luftemissionsgesetzgebung von Dampfkesseln und Gasturbinen zuständig. Im Zuge dessen konnte sie auch zahlreiche europäische Erfahrungen sammeln, unter anderem als nationale Expertin bei der Richtlinienerstellung zu IPPC-Anlagen oder auch während der Zuteilung zur Ständigen Vertretung Österreichs bei der europäischen Kommission.
Seit 2010 ist Katrin Arthaber für das Zentral-Arbeitsinspektorat in der Abteilung technischer Arbeitnehmerschutz tätig. Dabei sind ihre fachlichen Schwerpunkte Arbeitsstoffe und Explosionsschutz. Der möglichst umfassende Blick auf Arbeitsprozesse und die dabei entstehenden Gefährdungen sind ihr als Vortragende und als technische Dienstprüferin für ArbeitsinspektorInnen besonders wichtig.

Tho­mas Weg­schei­der

Univ. FA Dr. med. univ.

Thomas Wegscheider (Univ. FA Dr. med. univ.) ist Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin und begeisterter Akut- und Notfallmediziner. Im November 2020 gab er seine Funktion als stellvertretender Leiter der Klinischen Abteilung für Spezielle Anästhesiologie, Schmerz- und Intensivmedizin an der Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin an der Medizinischen Universität Graz auf, und wechselte an die Universitätsklinik für Innere Medizin, wo er seit Dezember 2020 eine Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Intensivmedizin absolviert. An der Medizinischen Universität Graz sowie an der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H (KAGes) hat Thomas Wegscheider den Aufbau des Bereichs „Simulation im Gesundheitswesen“ in der Steiermark in verschiedenen Funktionen maßgeblich mitgestaltet. Seit dem Jahr 2017 leitet er im Büro der Vizerektorin für Studium und Lehre der Medizinischen Universität Graz den Fachbereich „Interdisziplinäre klinische Lehre“ zu welchem organisatorisch auch das Clinical Skills Center (CSC) gehört – Österreichs erste und bis heute technisch modernste Einrichtung in diesem Bereich. Sie ist auch die zentrale Einrichtung für klinisch-praktische Ausbildung und Prüfung an der Med Uni Graz. Ebenfalls seit 2017 leitet er die in Kontinentaleuropa einzigen Studiengänge in Medizinischer Simulation organisatorisch. 2019 wurde er durch die Steiermärkische Landesregierung mit der Geschäftsführung und Entwicklung des SIM CAMPUS betraut – Europas größtem und vielfältigstem Zentrum für Notfall-, Krisen- und Katastrophensimulation und Katastrophendiplomatie. Wissenschaftlich forscht und publiziert Thomas Wegscheider in den Bereichen „Innerklinisches Notfallmanagement“ und „Notfallmedizinische Versorgung im alpinen Raum“.

Albrecht Bro­em­me

Dipl. Ing.

Albrecht Broemme (Dipl. Ing.), geboren 1953 in Darmstadt, 1972 Abitur an der Georg-Büchner-Schule in Darmstadt, 1977 Dipl.-Ing. Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Darmstadt, 1979 zweites Staatsexamen für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst (Brandassessor), 1980 bis 1992 Brandrat, Oberbrandrat und Branddirektor in Berlin, 1992 bis 2006 Landesbranddirektor/ Leiter der Berliner Feuerwehr, 2006 bis 2019 Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), März bis Oktober 2016 Sonderbeauftragter der Bundesregierung zur Umsetzung der Erklärung der Europäischen Union mit der Türkei zu Migration, seit 2020 Ehrenpräsident des THW, 2020 Projektleiter „Corona Behandlungszentrum Jaffe“, Berlin, seit 2020 Projektleiter Corona-Teststellen für Reiserückkehrer und Corona-Impfzentren, Berlin, Berichterstatter „Perspektiven aus Unwettern“ für Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern.

Ehrenamtliches Engagement im Katastrophenschutz: Past Chair INSARAG (International Search and Rescue Advisory Group der Vereinten Nationen) Regionalgruppe Afrika/ Europa/ Mittlerer Osten, bis 2020 Mitglied im Beirat für Katastrophenschutz, Brandschutz und Rettungswesen im Deutschen Städtetag, Ehrenmitglied Deutscher Feuerwehrverband (DFV), bis 2021 Präsident Europäischen Feuerwehr-Akademie (EΦA), Vorstandsvorsitzender des „Zukunftsforums öffentliche Sicherheit (ZÖS)“, Berlin, Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), Redaktionsmitglied der „Crisis Prevention“ im Beta-Verlag.

Bernd Rie­ken

Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr.

Bernd Rieken (Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr.), geb. 1955 in Rispelerhelmt (Ostfriesland), Studium der Deutschen Philologie, Geschichte, Politikwissenschaft, Philosophie, Lehramt PPP und Volkskunde in Mannheim und Wien. 1984–1998 Gymnasiallehrer in Wien, seit 1996 freiberuflicher Psychotherapeut und seit 2006 Lehranalytiker (Individualpsychologie) in Baden bei Wien, 2005 Habilitation für Europäische Ethnologie (Volkskunde) an der Universität Wien mit einer psychoanalytisch-ethnologischen Monografie zur Katastrophenforschung, danach Vertretungsprofessur am Institut für Volkskunde der LMU München, seit 2007 Professor an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien und Leiter des Doktoratsstudiums der Psychotherapiewissenschaft, des Instituts für psychoanalytisch-ethnologische Katastrophenforschung und des Fachspezifikums Individualpsychologie. Zahlreiche Publikationen vorwiegend im Grenzbereich Ethnologie/Tiefenpsychologie, Schwerpunkte: Katastrophenforschung, Erzählforschung, Individualpsychologie.

Gise­la Per­ren-Kling­ler

Dr.med.

Gisela Perren-Klingler (Dr.med.) ist Ärztin und Psychiaterin mit Schwergewicht in Psychotraumatologie von der Primär- bis zur Tertiärprävention. Sie hat sich im Rahmen vieler Missionen mit dem IKRK (Internationales Komitee vom Roten Kreuz, Genf) , der ECPT (Europäische Kommission zur Prävention von Folter, Straßburg) und der IHFFC (International Humanitarian Fact Finding Commission, Geneva) auf internationaler Ebene mit bio-psycho-sozialen Folgen von Gewalt und möglichem Umgang damit befasst; in der Schweiz und dem benachbarten Ausland hat sie sich mit jeglicher Form von psychosozialen Interventionen und Unterstützung in und nach größeren und kleineren Katastrophen beschäftigt. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der de-medikalisierten und de-psychologisierten Betrachtung der Stressfolgen bei Individuen und Gruppen sowie auf der Prävention von bleibenden Folgestörungen und schnellen Wiedererlangung der Selbstwirksamkeit Betroffener durch Ermächtigung von Community Peers – dies sind die kulturellen Spezialisten, die unabdingbar bei der Unterstützung von Betroffenen sind.

Thomas Hartung

Gre­gor Ber­ger

Dipl.-Ing.

Gregor Berger (Dipl.-Ing.), Dissertant im Bereich Industrielle Energietechnik am Lehrstuhl für Thermoprozesstechnik an der Montanuniversität Leoben, Studium: Industrielle Energietechnik. Mit Forschungsschwerpunkten in Energieeffizienzanalysen und Energieeffizienzsteigerungen in der Industrie und Hochtemperaturprozesstechnik.

Tho­mas Har­tung

Univ.-Prof. Dr.

Professur für Versicherungswirtschaft, Universität der Bundeswehr München. Ausbildung zum Bankkaufmann, danach von 1992 bis 1997 Studium der Betriebswirtschaftslehre mit versicherungs- und kapitalmarktorientierter Schwerpunktsetzung an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2000 Promotion zum Dr. oec. publ am Institut für Betriebswirtschaftliche Risikoforschung und Versicherungswirtschaft (INRIVER) der LMU. 2006 Habilitation in Betriebswirtschaftslehre an der LMU. Seit Oktober 2006 Inhaber der Professur für Versicherungswirtschaft an der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften (WOW) der Universität der Bundeswehr München. Von Oktober 2014 bis September 2016 Dekan der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften. Mitglied im Forschungszentrum RISK der UniBw. Mitglied im Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft e. V., dort Leiter des Fachkreises für Versicherungsökonomie, der Deutschen Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik (DGVFM) e. V., der American Risk and Insurance Association (ARIA), der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V., dem Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. und dem Verein für Socialpolitik – Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Mitglied im Advisory Board des Munich Risk and Insurance Center (MRIC) der LMU München.

Foto von Martin Peter Hafellner

Mar­tin Peter Hafell­ner

Dipl.-Ing. Dr. mont.

Martin Peter Hafellner (Dipl.-Ing. Dr. mont.): Studium der Angewandten Mineralogie an der Montanuniversität Leoben, Prozessentwickler in der Schwingquarzproduktion bei der Firma Tele Quarz (Corning Frequency) in Neunkirchen, Werksleiter-Stellvertreter bei der Firma Artesyn (Emerson Power) mit Verantwortung für die Abteilungen Fertigung, Prozessentwicklung, Testing und Training, Ausbildung zum zertifizierten Quality Manager, Quality Auditor und Six-Sigma Blackbelt, danach Wechsel zu Magna Steyr Fahrzeugtechnik als Lieferantenentwickler, seit 2006 in der Elektromobilität bei Magna Steyr Fahrzeugtechnik mit Schwerpunkt auf der Entwicklung strategischer Batteriezellen-Lieferanten in Asien, berufsbegleitende Dissertation zum Thema risikobasiertes Entwicklungsprojektmanagement in der Elektromobilität, seit 2018 Nebentätigkeit als Lektor an der Montanuniversität Leoben im Bereich Sicherheitsmanagement und -bewertung.

Eri­ka Hau­sen­blas

Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Mag. rer. nat.

Erika Hausenblas (Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Mag. rer. nat.): Studium der Mathematik an der Universität Salzburg, nach Studienabschluss 1990 Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Research Institute of Software Technology (RIST) der Universität Salzburg, Doktoratsstudium, Auszeichnung mit dem Christian Doppler Preis im Jahr 2000, Habilitation im Fach Mathematik im Jahr 2003, seit 2010 an der Montanuniversität Leoben, dort derzeit Leiterin des Lehrstuhls für Angewandte Mathematik, langjährige Gastlektorin an der TU Graz. Hauptbeschäftigungsfeld sind stochastische partielle Differentialgleichungen.

Julia Ned­je­lik-Lisch­ka

Mag.a rer. soc. oec.

Julia Nedjelik-Lischka ist Absolventin der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und studierte auch an der ESSCA Angers, Frankreich. Sie ist Expertin für ArbeitnehmerInnenschutz in der Bundesarbeitskammer. In dieser Funktion berät Frau Nedjelik-Lischka ArbeitnehmerInnen und BetriebsrätInnen in Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz. Auch bildet sie Sicherheitsvertrauenspersonen im Bildungszentrum der AK Wien aus. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt im ArbeitnehmerInnenschutz in der EU. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurde sie in den Vorstand der EU-OSHA gewählt. Die EU-Agentur sammelt und verbreitet zielgruppengerecht aufbereitete Informationen zu aktuell relevanten Themen wie Muskel-Skeletterkrankungen oder Preparedness für Epidemie-Situationen in Betrieben.
Darüber hinaus ist sie stv. Mitglied im beratenden Ausschuss der EU-Kommission zu Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Aktuell sind dort u.a. die EU-Richtlinien für Arbeitsstätten und Grenzwerte für Arbeitsstoffe in Revision.
Als Mitbetreuerin der „Lösungswelt gesunde Arbeit“ thematisiert sie in Print- und Onlinemedien mit der Fachabteilung „Sicherheit, Gesundheit und Arbeit“ mit Magazin- und Webbeiträgen Fragestellungen der Arbeitssicherheit.

Foto von Daniela Zitzenbacher

Danie­la Zit­zen­ba­cher-Jedlicka

Dipl.-Ing.

Daniela Zitzenbacher-Jedlicka (Dipl.-Ing), Studium von 1998 bis 2004 an der Montanuniversität Leoben, Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie bei der DSM Fine Chemicals Austria in Linz als Concept Engineer und ist seit 2005 beim TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich in der Niederlassung Salzburg als Inspektorin im Bereich Druckgeräte tätig. Als eine der ersten Frauen erwarb Daniela Zitzenbacher-Jedlicka die Berufsbezeichnung „Kesselprüferin“. Zu den Tätigkeiten beim TÜV SÜD zählen Bauüberwachung, Schlussprüfungen, Druckprüfungen und wiederkehrende Überprüfungen von Druckgeräten. Im weiteren beruflichen Verlauf spezialisierte sie sich auf die Anlagen- und Prozesssicherheit. Dazu gehört die systematische Bewertung von Gefahren und deren Risikobeurteilung von Industrieanlagen.

Andre­as Schaff­hau­ser

Dr. rer. nat. Mag. rer.nat

Andreas Schaffhauser (Dr. rer. nat. Mag. rer.nat): Interimistischer Direktor der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Zuvor Bereichsleiter der ZAMG, verantwortlich für die Wettervorhersage, Klimadienstleistungen und umweltmeteorologische Services der ZAMG. Studium der Meteorologie an den Universitäten Graz und Innsbruck, Marie Curie Fellowship an der Universität Bologna in Italien (2003/2004). Forschungstätigkeiten im Bereich der Meteorologie, Fernerkundung und der Schnee und Lawinenforschung (Universität Innsbruck, BFW). Er ist seit 2006 an der ZAMG beschäftigt. Die Arbeitsschwerpunkte umfassen Wettervorhersage, Wetterwarnungen, Radarmeteorologie und Training (E-Learning). Leitung von Projekten in Albanien und Moldawien zur Entwicklung der Kapazitäten von Wetterdiensten. Seit 2019 Programm Manager des EUMETNET Meteoalarm Projektes zur Harmonisierung und Koordination der Warnungen der europäischen nationalen Wetterdienste.

Karl-Heinz Raunig

Karl-Heinz Rau­nig

Dipl. Ing.

Karl-Heinz Raunig (Dipl. Ing.): Studium der Werkstoffwissenschaften an der Montanuniversität Leoben, langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Nichteisenmetalle, Leiter der Inspektions- und Prüfstellen nach Akkreditierungsgesetz bei der TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich, Leiter der Inspektionsstelle für die Betriebsphase nach Druckgerätegesetz, langjährige Erfahrung im Bereich der Werkstoff- und Schadensuntersuchung, der Schweißtechnik sowie der Bewertung von Gefahrgutverpackungen, langjährige Erfahrung bei der Bewertung von Erdgasfernleitungen und Erdgasanlagen, nichtamtlicher Sachverständiger für das Klimaministerium.

Posch

Wolf­gang Posch

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. mont.

Wolfgang Posch (Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. mont.): Nach Abschluss des Studiums der Kunststofftechnik, Promotion im Fachbereich der Energiewirtschaft und Absolvierung des postgradualen Studiums „Betriebs-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften“ entwickelte Wolfgang Posch in Sacramento, Kalifornien ein Power Quality Marketingkonzept für den dortigen regionalen Stromversorger. Es folgte eine 6-jährige Beratungstätigkeit (Arthur D. Little, Accenture) mit Fokus auf Strategie und Organisation für Energieversorger. Danach kehrte er für drei Jahre als Senior Researcher mit dem Forschungsschwerpunkt „Betriebliches Energiemanagement“ an die Montanuniversität zurück. 2006 wechselte Wolfgang Posch zum integrierten Erdöl-, Erdgas- und Chemiekonzern OMV, wo er zuerst die Position „Chief Strategist“ und von 2011 bis 2021 die Position „Chief Economist“ für den Upstream-Bereich einnahm. 2010 wurde ihm die Lehrbefugnis für „Industriebetriebslehre“ verliehen und 2021 folgte die Berufung zum Professor für Wirtschafts- und Betriebswissenschaften am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Betriebswissenschaften an der Montanuniversität Leoben.

Christian Rachoy

Chris­ti­an Rachoy

Dipl.-Ing.

Christian Rachoy (Dipl.-Ing.): Senior Experte mit großer Erfahrung im Schutz von Eisenbahninfrastruktur vor Naturgefahren. Gründer und verantwortlicher Entwickler des Wetterwarnsystems und des Lawinenwarndienstes der ÖBB-Infrastruktur AG. Staatlich geprüfter Forstingenieur mit langjähriger Kompetenz im Schutzwald-Management. Partner in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten. Diplom-Studium der Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur, Ausbildung zur Stabsarbeit im Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement, Sprengbefugter für Lawinenauslösesprengen, mehrjähriger Obmann einer Lawinenkommission. Experte im ON-Komitee 256 Schutz vor Naturgefahren des ASI (Austrian Standards Institute), Mitglied des Vorstandes der internationalen Forschungsgesellschaft INTERPRAEVENT.

Robert Sto­cker

MinR. Mag. jur., MBA

Robert Stocker (MinR. Mag. jur., MBA) ist ausgebildeter Sicherheitswachbeamter. 1990 schloss er ein Studium der Rechtswissenschaften ab und war 10 Jahre lang als Jurist in der Präsidialabteilung der Bundespolizeidirektion Wien tätig. Von 2007 bis 2009 folgte eine Ausbildung an der UMIT zum Akademischen Krisen- und Katastrophenschutzmanager. Seit 2013 ist er Leiter der Abteilung II/13 im Bundesministerium für Inneres: Staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement und Koordination Zivile Sicherheit (national, international, Einsatz- u. KoordinationsCenter 24/7, Zivilschutzschule).

Tanczos

Dalia Tanc­zos

Mag.iur.

Dalia Tanczos (Mag.iur.): Richterin; Vorsitzende der Prüfungskommission für allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Dolmetscher; Aus- und Weiterbildung von Sachverständigen an der Karl-Franzens Universität Graz, für die Ärztekammer Steiermark, den Verband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen und im Rahmen eines EU-Twinning-Projekts in Rumänien; Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Alpinsachverständige des Kuratoriums für alpine Sicherheit; Ehrenmitglied des Steirischen Bergführerverbandes; Vorträge zu Rechtsfragen des Bergsports, des Sachverständigenwesens und der Arzthaftung.

Foto von Erwin Reichel

Erwin Rei­chel

Mag. rer. nat

Erwin Reichel (Mag.) studierte Chemie an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck und absolvierte die Berufsfeuerwehroffiziersausbildung bei der BF Wien. Er arbeitete bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck als leitender Branddirektor der Stadt Innsbruck von 2003 bis 2015. Seit 2016 ist er bei der Brennerbasistunnelgesellschaft als Koordinator/Beauftragter für Sicherheit im Projekt Brenner Basistunnel beschäftigt. Seit 2010 ist er gerichtlich beeideter und zertifizierter Gutachter und seit 2015 Inhaber eines Ingenieurbüros für Technik und Chemie mit Schwerpunkt auf Arbeitssicherheit und Ausbildung.

Foto von Andreas Spechtenhauser

Andre­as Spech­ten­hau­ser

Andreas Spechtenhauser ist Gründer des Unternehmens Spechtenhauser Sicherheits- und Umwelttechnik, welches die Dienstleistungen in den Fachgebieten, Arbeitnehmerschutz, Baustellenkoordination, Gasmesstechnik, Strahlenschutz, Laserschutz, Brandschutz, Pyrotechnik, persönliche Schutzausrüstung und Überprüfungen nach §82b Gewerbeordnung, sowie Sicherheits- und Risikoanalysen anbietet. Andreas Spechtenhauser ist Präsident des VÖSI (Verband Österreichischer Sicherheits-Ingenieure), allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger im Bereich technisches Unfallwesen – Sicherheitsfachkraft, fachkundiger Laienrichter am Arbeits- und Sozialgericht Innsbruck, eingetragener Mediator und Unternehmensberater.

Foto von Arnold Studeregger

Arnold Stu­der­eg­ger

Dr. rer. nat. Mag. rer.nat

Arnold Studeregger (Mag. Dr.): Seit 2004 Lawinenexperte/ Prognostiker an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Leitung und Forschung in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten im Bereich Naturgefahren und Lawinen. Organisator und Mitinitiator des Internationalen Lawinensymposiums, Gerichtlich beeideter Sachverständiger für Physische Geographie, Lawinenkunde, Lawinenunfälle, Lawinenschutz und Meteorologie. Studium der Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt Geographie an der Karl-Franzens-Universität Graz. Doktorat im Fachbereich physische Geographie und Lawinenkunde. Als Lawinenexperte tätig für die OSZE in Tadschikistan (2017) und Kirgistan (2016). Lawinensprengbefugter.

Foto von Franz Siegmeth

Franz Sieg­me­th

Dipl.-Ing. MSc. MBA

Franz Siegmeth (Dipl.-Ing. MSc. MBA), Global Executive MBA, WU Executive Academy Wien, C.S.M. in Minneapolis (USA), Diplomstudium ISP Petroleum Engineering, Montanuniversität Leoben, MSc Hydrocarbon Enterprise, University of Aberdeen (Großbritannien), Werkmeister für Elektrotechnik, WIFI Klagenfurt, Lehrabschluss als Betriebselektriker und Maschinenschlosser, ÖDK AG, Senior Lecturer am Lehrstuhl WBW, Montanuniversität Leoben. Schwerpunkte: Petroleum Economics, Risiko- und Sicherheitsmanagement.

Rena­te Ren­ner

Mag.a phil. Dr.in rer.soc.oec.

Renate Renner (Mag.a phil. Dr.in rer.soc.oec.), Soziologin (Karl-Franzens-Universität Graz und Nord University, Norwegen) mit Doktorat in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften im Rahmen des Doktoratskollegs `Nachhaltige Entwicklung`, mit dem fachlichen Schwerpunkt der inter- und transdisziplinären Forschung an der Universität für Bodenkultur in Wien und der Universität Wageningen (Niederlande). Mediatorin und Psychotherapeutin – Analytische Psychologin in Ausbildung unter Supervision (ÖGAP). Forschung zwischen 2011 und 2020 an der Karl-Franzens-Universität Graz mit dem Fachschwerpunkt Risikoprävention im Bereich Naturgefahren. Aktuell Senior Scientist an der Montanuniversität Leoben mit den Schwerpunkten Risikokommunikation und Resilienz. Fachliche Leitung des sozialwissenschaftlichen Schwerpunktes der PANK Studien und PANK Studienkoordinatorin. Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Psychologie. Nebenberuflich Psychotherapeutin und Analytikerin in Ausbildung unter Supervision in Graz.

Foto von Harald Raupenstrauch

Harald Rau­pen­strauch

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn.

Harald Raupenstrauch (Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn.), Studium der Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Graz, Professor und Vorstand des Lehrstuhls für Thermoprozesstechnik sowie Leiter des Departments Umwelt- und Energieverfahrenstechnik an der Montanuniversität Leoben, PANK Lehrgangsleiter, mehrere Gastprofessuren in den USA, UK und den Niederlanden. Anerkannter Experte mit zahlreichen Veröffentlichungen in dem Bereich Thermoprozesstechnik sowie Prozess- und Anlagensicherheit.

Andreas Jäger

Andre­as Jäger

Mag. rer. nat.

Andreas Jäger (Mag. rer, nat.) ist Wissenschaftsjournalist, Meteorologe und Kommunikationsexperte. Nach seinem Studium der Meteorologie an der Universität Innsbruck und einer kurzen Tätigkeit als Vertragsassistent kam er 1994 zum ORF. Dort arbeitete es als „Wettermann“ und Sendungsmoderator für verschiedenste Fernseh- und Radiosendungen, wie zum Beispiel „Willkommen Österreich“ oder den „ö3-Wecker“. Er präsentierte aber auch seine ersten Klima-Dokus für das Dokumentationsformat „Universum“. Nach einem zweijährigen Wechsel zu ATV machte er von 2007 bis 2009 die Öffentlichkeitsarbeit an der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik), um Ende des 2009 dem Ruf von ServusTV nach Salzburg zu folgen. Dort moderierte er eine Vielzahl von Dokumentationen und begleitete 2012 mit 5 Spezialdokus das Projekt „Red Bull Stratos“ über den Stratosphärensprung von Felix Baumgartner. 2016 wechselte er zurück zum ORF nach Wien und moderiert seitdem Wissenschaftssendungen wie „Quantensprung“ und Dokus. Sein besonderer Schwerpunkt liegt bei der Kommunikation des Klimawandels, der er auch auf Social Media aktiv als „klimajäger“ nachgeht.

Foto von Michael Hohenberger

Micha­el Hohen­ber­ger

Dipl.-Ing.

Michael Hohenberger (Dipl.-Ing.), Dissertant und Universitätsassistent im Bereich Prozess- und Anlagensicherheit am Lehrstuhl für Thermoprozesstechnik an der Montanuniversität Leoben, Studium: Industrielle Umweltschutz- und Verfahrenstechnik. Mit Forschungsschwerpunkten im industriellen Brand- und Explosionsschutz und den aktuellen Themen; Untersuchung der Brandrisiken in der Abfallwirtschaft, Beurteilungsmethoden für die Effizienz von Löschmitteln und Auswirkungsbetrachtungen industrieller Unfälle.

Andreas Gobiet

Andre­as Gobiet

Dr. rer. nat. Mag. rer.nat

Andreas Gobiet (Dr.) beschäftigt sich seit fast 20 Jahren an der Universität Graz (WegenerCenter) und seit 2014 an der ZAMG mit Fragen des Klimawandels. Er war federführend an der Entstehung der in Österreich verwendeten nationalen Klimaszenarien beteiligt und publizierte 2014 einen der meistzitierten Artikel über die Klimazukunft das Alpenraums. Derzeit koordiniert er an der ZAMG die Gestaltung von nutzergerechten „Climate Services“ und arbeitet als Berater in Klimawandelfragen. Er studierte Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt Physik. Sein PhD absolvierte er in Meteorologie und Geophysik an der Universität Graz. Aktuell ist er Senior scientist und Lawinenwarner an der Zentralanstalt für Metereologie und Geodynamik (ZAMG). Davor war er Vizedirektor des Wegener Centers für Klima und Globalen Wandel, Universität Graz. Assistenzprofessor an der Universität Graz. Langjähriger Leiter der regionalen und lokalen Klimamodellierung und Analyse (ReLoClim) Forschungsgruppe am Wegener Center, Universität Graz.

Foto von André Gazsó

André Gazsó

Dr. phil. Mag. rer. nat. Mag. phil.

André Gazsó (Dr. phil. Mag. rer. nat. Mag. phil.), Studium der Biologie und Philosophie, postgraduale Ausbildung in Risikomanagement und Risikokommunikation, seit 1996 in der Risikoanalyse und Risikobewertung von neuen Technologien (thermonukleare Fusion, Gentechnik), ab 2007 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in der Technikfolgenabschätzung (TA) neu identifizierter und emergenter Risiken neuer Technologien tätig. Leiter des Langzeitprojekts „NanoTrust“ (2007-2024) und anderer TA-Projekte am Institut für Technikfolgen-Abschätzung. Ab 2013 Vorsitzender der österreichischen Nanoinformationskommission (NIK) des BMASGK, Vorsitzender des Normungskomitees 052.73 für Nanotechnologie. Mitglied der Normungskomitees 246 „Societal Risks“ und 252 „Risikomanagement“, Koautor der Normenserie ONR 49000 „Risikomanagement für Organisationen und Systeme“. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

Foto von Robert Galler

Robert Gal­ler

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont.

Von 1997 bis 2007 war Robert Galler (Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont.) bei GEOCONSULT Consulting Engineers tätig. Ausgewählte Referenzprojekte, bei welchen er in leitender Funktion tätig war, sind die Hochgeschwindigkeits-Neubaustrecke Frankfurt – Köln der Deutschen Bahn, der Semmering Basistunnel und die Unterinntaltrasse. Von 2004 bis 2007 war Robert Galler Gesamtprojektleiter für das grenzüberschreitende Großprojekt Brenner Basistunnel. Seit November 2006 ist er Professor für Subsurface Engineering, seit Dezember 2015 Departmentleiter für das ZaB – Zentrum am Berg und seit Juli 2016 auch Departmentleiter für Mineral Resources Engineering an der Montanuniversität Leoben. Robert Galler ist Mitglied des Vorstandes der Österreichischen Gesellschaft für Geomechanik und vertritt Österreich in der ITA – International Tunnelling Association. Aktuell ist er in mehrere nationale und ein europäisches Forschungsprojekt zur Frage der Erhöhung der Sicherheit von Untertage-Infrastrukturen aus dem Blickwinkel Safety & Security eingebunden.

Foto von Hubert Biedermann

Hubert Bie­der­mann

o.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. mont.

Hubert Biedermann (o.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. mont.), Professor für Wirtschafts- und Betriebswissenschaften und Leiter des Departments Wirtschafts- und Betriebswissenschaften der Montanuniversität Leoben mit den Forschungsschwerpunkten Anlagenwirtschaft – Lean Smart Maintenance, Produktionswirtschaft, Qualitäts- und Risikomanagement. Nach seiner Habilitation in Industriewirtschaft 1989 war er mehrere Jahre in leitender Funktion in der Industrie tätig und Gastprofessor an der Universität Innsbruck. Seit 1995 an die Montanuniversität berufen bekleidete er über 12 Jahre die Funktion des Vizerektors für Finanzen und Controlling. Über 160 Veröffentlichungen, 3 Monographien und umfangreiche Herausgeberschaft zeichnen seine wissenschaftliche Tätigkeit aus. Er ist unter anderem Mitglied der “Wissenschaftlichen Gesellschaft für Arbeits- und Betriebsorganisation (WGAB)” die sich das Ziel gesetzt hat Forschung und Lehre in der Arbeits- und Betriebsorganisation deutschsprachiger Universitäten zu fördern und der “European Academy for Industrial Management (AIM)”.

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